Wandern in Frankfurt, der Stadt der Wolkenkratzer und Banken. Unmöglich?
Einige der höchsten Hochhäuser Europas sind Teil der Frankfurter Skyline und brachten der hessischen Metropole auch den Beinamen „Mainhattan“ ein. Große Hochhäuser, prächtige Geschäftsstraßen und ein reges Nachtleben sind bezeichnend für Frankfurt am Main, der fünftgrößten Stadt Deutschlands. Und dennoch kann man beim Laufen in und um Frankfurt viel Grün erleben. Ein paar Wanderungen werden hier aufgeführt. Weitere schöne Wanderstrecken, hier (noch) nicht aufgeführt, sind der Schäfersteinpad, der Hölderlinpfad und der Quellenwanderweg.
Immer lohnenwert ist eine Wanderung durch die Schwanheimer Dünen und den Schwanheimer Wald.
Die Schwanheimer Düne ist eine der wenigen Binnendünen Europas. Sie entstand nach der letzten Eiszeit aus Sanden, die aus dem Flussbett des Mains verweht wurden. Anschließend wuchs ein Wald darauf. Im vorletzten Jahrhundert rodeten Bauern den Wald und legten Kirschbaumwiesen an. Mehrere Trockenperioden beendeten diese Versuche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Düne lag brach und begann zu wandern. Zwischen 1882 und 1890 strandete sie dann an ihrer jetzigen Stelle. Heute ist die Schwanheimer Düne ein Naturschutz- und Naherholungsgebiet, die eine ausgewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt beherbergt und zum Frankfurter Grüngürtel gehört.
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